FEATURE | 9 Nov 2021

Every second counts for the survivors, Online-Event am 24. November

Hiroshima survivor Hottori Michiko Hottori Michiko, Überlebende der Atombombenabwürfe auf Hiroshima

Nehmen Sie an unserem virtuellen Zeitzeuginnenbericht mit der Hiroshima-Überlebenden Hattori Michiko teil.


 

Am 22. Januar 2021 trat der Vertrag über das Verbot von Atomwaffen (TPNW) in Kraft. Ein Meilenstein in der Geschichte und ein lang gehegter Wunsch der Hibakusha, der Überlebenden der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945. Mehr als 70 Jahre nach dem verheerenden Angriff stellen Atomwaffen noch immer eine existenzielle Gefahr für die Menscheit dar. Wir möchten Sie gemeinsam mit dem Peace Boat Hibakusha Project zu unserer Veranstaltung mit der 92-jährigen Hiroshima-Überlebenden Hattori Michiko einladen:

 


Every second counts for the survivors!

Zeitzeuginnenbericht mit einer Hiroshima-Überlebenden

Mittwoch, 24. November 2021
12:00 CET (ics, ical)
Online-Event via Zoom
Die Veranstaltung findet auf Japanisch mit Übersetzung ins Deutsche statt.

 

 


Im Anschluss an den Zeitzeuginnenbericht möchten wir diskutieren, wie wir als Zivilgesellschaft oder Entscheidungsträger*innen Hibakusha, ihre Hinterbliebenen und ihre Nachkommen in ihrer Mission unterstützen können. Denn für die Überlebenden zählt jede Sekunde, um das Erlebte zu teilen und das Bewusstsein der Menschen für Menschenrechte und Frieden zu schärfen.

Das Event wird von Dagmar Nolden, Projektmanagerin bei der Berghof Foundation, und Rika Watanabe und Jasna Bastic, Koordinatorinnen bei Peace Boat, moderiert.

Über die Zeitzeugin

Hattori Michiko überlebte den Atombombenabwurf auf Hiroshima als sie 16 Jahre alt war. 3,5 km vom Hypozentrum entfernt verlor sie das Bewusstsein. Von einem japanischen Soldaten wachgerüttelt, rannte sie in einen Luftschutzkeller wo sie in den folgenden Tagen ohne Essen und Wasser ausharrte. Während des Krieges hatte sie als Krankenschwester gearbeitet. So behandelte sie auch im Luftschutzkeller die Verletzten und kümmerte sich um die Toten. Nach Kriegsende verließ Hattori Michiko Hiroshima und zog innerhalb Japans um. Sie litt jedoch weiterhin unter Diskriminierung und an Krankheiten, die durch die Strahlung der Atombombe verursacht wurden. Seit 1985 spricht sie über ihre Erlebnisse, um über die Gefahr von Atomwaffen aufzuklären.

 

Hintergrund zur Veranstaltung

Hibakusha ist die japanische Bezeichnung für die Überlebenden der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Bereits seit 2008 organisiert Peace Boat das Hibakusha Project, bei dem über 170 Hibakusha in 100 Städte in mehr als 60 Ländern gereist sind. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie führt Peace Boat dieses Jahr 100 virtuelle Zeitzeuginnengespräche gemeinsam mit neuen Partner*innen durch.


50 Jahre Berghof Foundation

2021 feiert die Berghof Foundation ihr 50-jähriges Bestehen. Diese Veranstaltung ist Teil unserer Eventreihe, die wir das ganze Jahr über durchführen, um über vergangene und aktuelle Erfolge und Herausforderungen der Friedensförderung zu reflektieren. Die Veranstaltungen identifizieren Trends und entwickeln Taktiken, damit unsere Bemühungen um nachhaltigen Frieden zusammen mit unseren Partnern auch in den kommenden Jahren effektiv bleiben. Erfahren Sie mehr auf unserer Website und melden Sie sich für unseren Newsletter an oder folgen Sie uns auf Twitter, um über unser Jubiläumsprogramm auf dem Laufenden zu bleiben.

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung mit dem cloudbasierten Aufzeichnungstool innerhalb der Zoom.us-Plattform (unter Verwendung von Cloud-Servern mit Sitz in den USA) aufgezeichnet und auf der Website und den Social-Media-Kanälen der Berghof Foundation zu externen Kommunikationszwecken veröffentlicht wird. Den Datenschutzhinweis der Berghof Foundation finden Sie hier. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an den Datenschutzbeauftragten der Berghof Foundation (mailto:data.protection@berghof-foundation.org).


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